#moinmusic 002: Zwischen Chancen und Zeitmanagment

“Das dritte Jahr am ICMP wird das härteste, aber auch das mit dem meisten Spaß! Denn jetzt geht es an eure Projekte!”

Ich erinnere mich noch ziemlich genau an die Worte von Tim Elsenburg bei unserer Einführungsveranstaltung in das neue Studienjahr. Und irgendjemand hatte hinzugefügt “ihr könnt jetzt tun was ihr möchtet”.

Puh…eine Aussage die man als Student doch eher selten hört. Tun was wir möchten. Die Intention ist klar: es ist das letzte Studienjahr und wir sollen möglichst Sachen machen, die uns danach auch weiterhelfen. Uns Themen widmen die uns interessieren und mit der personellen Hilfe und den technischen Möglichkeiten unseren Start in diese Gebiete erleichtern. “You could hit the ground running” hatte Luke Toms das auf der gleichen Veranstaltung genannt. Klingt ja nicht schlecht – gebe ich zu.

Damit aus dieser Theorie auch wirklich etwas wird, liegt nun ein Haufen Arbeit vor mir und meinen Studienkollegen. Und zunächst fällt es einem gar nicht so leicht, sich tatsächlich für Gebiete zu entscheiden. Jeder der schonmal an einem guten Frühstücksbuffet stand wird das nachvollziehen können. Und schließlich gibt es bei allem dann doch noch eine große Einschränkung: Zeit.

Bis April muss das dann alles fertig sein. Mittlerweile ist der erste Monat rum und die Arbeit hat begonnen. Schreiben, recorden, arrangieren, Bücher durchforsten und vor allem planen. Bin ich in meinem Element? Auf jeden Fall! Und doch muss man sich gut organisieren, um die Oberhand über alledem zu behalten. Üben möchte man schließlich auch noch. Und dann gibt es da diese ganzen Masterclasses…letzte Woche war Dave Rowntree – der Schlagzeuger von Blur – da und gestern gab Lule Fitton, seines Zeichens Live-Gitarrist von Kylie Minogue, Einblicke in seinen Weg als Musiker.

Ja da wird das Zeitmanagment dein Freund, um das Meiste aus diesem Jahr herauszuholen und es doch genießen zu können. Aber auch das muss man ja schließlich lernen!! Und wenn man dann mal eine Auszeit braucht, ist der nächste Park zum Glück nicht weit entfernt. Und auch die Geschäfte haben hier jeden Tag und häufig bis spät in die Nacht auf. Eine Sache die nach den Jahren in Wien, wo der Supermarkt samstags um 18 Uhr schließt zunächst befremdlich wirkt.

Damit widme ich mich jetzt mal wieder meinen Projekten, heute steht noch die weitere Planung meiner Dissertation an. Ich melde mich dann in zwei Wochen wieder!

Bis dahin macht’s gut, euer Lasse

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In seinem Blogformat #moinmusic nimmt euch Lasse Corus mit auf seine Reise durch die Welt der Musik, die ihn zurzeit nach London geführt hat. Euch erwarten spannende Geschichten aus dem Leben als Musiker, Einschätzungen zu Entwicklungen in der Musik und im Musikbusiness sowie jede Menge Einblicke in die Musikszene. Bleibt dran, jeden zweiten Mittwoch auf lassecorus.com. Wer hautnah dabei sein möchte sollte außerdem bei Instagram vorbeischauen

zu #moinmusic 001: Wie jetzt, London?!

By |2018-10-17T22:29:32+00:00Oktober 17th, 2018|Allgemein|0 Comments

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